Aquarellmalerei ist bekannt für ihre sanften, durchscheinenden Farbtöne und fließenden Übergänge. Mit wasserlöslichen Farben auf Papier entstehen zarte, transparente Effekte, die besonders in der Landschafts- und Naturdarstellung geschätzt werden. Die Aquarelltechnik hat ihre Ursprünge im 15. Jahrhundert, wurde aber im 18. und 19. Jahrhundert durch Künstler wie Turner und Constable weiterentwickelt. Durch die Fähigkeit, leicht miteinander verlaufende Farbtöne zu schaffen, ist Aquarell besonders geeignet, um Licht und Atmosphäre darzustellen. Heute ist Aquarellmalerei sowohl bei Amateuren als auch bei professionellen Künstlern ein beliebtes Medium für expressiven und fließenden Ausdruck.